Diakonie Stadtmission Zwickau e. V.
Brücke zum Leben

Ideenwettstreit gestartet


Die Stadt begleitet das so genannte Gutachterverfahren durch das Bauplanungsamt. Die 10 teilnehmenden Architekturbüros nutzten zu Beginn des Wettbewerbes am Montag die Gelegenheit, um in einer Rückfragerunde offene Fragen zum Konzept zu stellen und zusätzliche Hinweise zum Projekt zu bekommen.

Dabei erhielt die Stadtmission die fachliche Unterstützung durch Vertreter des Preisgerichtes, dem unter anderem Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß, Prof. Karl-Heiz Schmitz von der Bauhaus Universität Weimar und Prof. Christian Knoche von der Westsächsischen Hochschule Zwickau angehören. Organisiert wurde der Ideenwettbewerb vom Architekturbüro Grunwald und Partner aus Leipzig sowie der Bauhütte Dresden.

Die Stadtmission wählte für den Wettbewerb die Form eines zweistufigen, kooperativen Gutachterverfahrens, um einen Austausch mit den Architekten in den verschiedenen Entwicklungsphasen zu ermöglichen. Zehn ausgewählte, regionale und überregionale Architekturbüros wurden dazu eingeladen. Die Auswahl erfolgte nach speziellen Kriterien. Fachlichkeit, Erfahrung und Referenzen spielten eine wichtige Rolle. „Wir haben eine Reihe regionaler und vor allem junger Architekturbüros eingeladen. Natürlich sind auch erfahrene und bundesweit agierende Büros dabei. Diese Mischung verspricht einen spannenden Verlauf.“ so Rolf Schlagmann weiter. Das Architekturbüro Krauß aus Zwickau, dass bisher das Projekt fachlich begeleitet hat, wird sich neben weiteren Zwickauer Architekten und überregionalen Büros aus Berlin, Halle, Leipzig, Chemnitz und Dresden der Aufgabe stellen. In der ersten Wettbewerbsphase wird nun ein grundlegender Ansatz erarbeitet. Wer hier mit Bravour abschneidet, kann in der zweiten Phase in der Detailplanung überzeugen. Die Entscheidung, wer weiter kommt, fällt das Preisgericht. Die Büros haben nun bis Mitte März Zeit ihre Ideen zu Papier zu bringen. Mit Abschluss der zweiten Wettbewerbsphase im Mai hofft die Stadtmission auf einen außerordentlichen Beitrag für die Gestaltung des Areals am ehemaligen Grünen Hof, damit Leben in Gemeinschaft einziehen kann.

 
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